Deutsche Hochschulen

Ausgaben auf Rekordsumme gestiegen

So viel wie im Jahr 2013 steckten Hochschulen noch nie zuvor in Lehre, Forschung und die Behandlung von Patienten, meldet das Statistische Bundesamt. Einen wesentlichen Teil zu den Einnahmen steuerten vor allem die medizinischen Einrichtungen bei.

Veröffentlicht:

WIESBADEN. Die Ausgaben der Hochschulen in Deutschland sind auf einen neuen Spitzenwert gestiegen. 46,3 Milliarden Euro steckten die 467 öffentlichen, kirchlichen und privaten Hochschulen 2013 in Lehre, Forschung und die Behandlung von Patienten.

Das waren 2,9 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Ausgaben steigen seit zehn Jahren kontinuierlich, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte.

Vor allem Personalausgaben

Mehr als die Hälfte des Geldes (57,4 Prozent oder 26,6 Milliarden Euro) machten die Personalausgaben aus.

Im Vergleich zum Vorjahr waren das 1,2 Milliarden Euro mehr. Weniger Geld gab es 2013 für Investitionen: Diese Ausgaben gingen binnen Jahresfrist um 700 Millionen auf 4,0 Milliarden Euro zurück.

Die Ausgabensteigerungen finanzieren die Hochschulen zu einem großen Teil aus eigenen Einnahmen.

Diese werden vor allem von den medizinischen Einrichtungen in der Krankenbehandlung erwirtschaftet.

Es wurde aber auch wieder mehr Geld beim Bund und der Wirtschaft (Drittmittel) für Forschung und Entwicklung eingeworben.

Die Einnahmen aus Beiträgen der Studierenden gingen dagegen vor allem wegen der Abschaffung der Studiengebühren in Bayern um 2,3 Prozent auf 1,1 Milliarden zurück. (dpa)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Dr. med. Gerhard M. Sontheimer (ANregiomed, Region Ansbach) und Holger Baumann (Kliniken der Stadt Köln, v.l.) haben in der Praxis gute Erfahrungen mit Systempartnerschaften gemacht.

© Philips

Mehr Spielraum für moderne Prozesse in der Klinik

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Philips GmbH Market DACH, Hamburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Palliativregisteranalyse

Menschen mit Krebs: Viel Schmerz am Lebensende

Studie aus Schweden

Dermatozoenwahn – frühes Anzeichen von Demenz?

Lesetipps