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Bremen

Bessere Hilfe für Kranke nach Klinikaufenthalt geplant

Nach der Entlassung aus der Klinik finden sich oft alte und chronisch kranke Patienten nicht mehr in der Versorgung zurecht. Das soll ein Runder Tisch mit Kliniken und niedergelassenen Ärzte ändern.

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BREMEN. Die vier Bremer freien Kliniken (FKB) und ambulante Träger an der Weser wollen einen "Runden Tisch" gründen, um chronisch kranke Patienten besser versorgen zu können. Im Wesentlichen geht es um das Überleitungsmanagement nach einem Krankenhausaufenthalt.

Teilnehmen werden zunächst die Krankenkassen, die Bremer Krankenhausgesellschaft und das Referat für ältere Menschen bei der Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen, Anja Stahmann (Grüne), sowie ambulante Träger, Klinik-Sozialdienste und Vertreter der Hausärzteschaft.

"Innerhalb weniger Tage wird während des stationären Aufenthalts eine Versorgung durch die Mitarbeiter des Sozialdienstes mit dem Patienten und Angehörigen erarbeitet.

Nach der Entlassung zersplittert die Versorgung des Patienten dann aber oft", beschreibt Petra Scheuer, Case-Managerin in einer der Freien Kliniken Bremen, die Situation.

Alte und chronisch Kranke sollen unterstützt werden

Schwer zu klärende Kostenübernahmen, fehlende soziale Netze, unvollständige Informationen und hohes Patientenalter erschweren oft, dass unterstützende Hilfen lückenlos ineinander greifen können. Die Folge: Die Patienten bauen gesundheitlich ab und werden immer wieder ins Krankenhaus eingewiesen.

Vor allem alte und chronisch kranke Patienten sollen unterstützt werden, um sich nach der Klinikentlassung in der ambulanten Versorgung besser zurecht zu finden.

Ein am runden Tisch abgestimmtes Vorgehen könnte zudem Geld sparen und Fehlversorgung vermeiden. Auch Fragen der gegenseitigen Information, der Finanzierung und rechtliche Aspekte sollen thematisiert werden. (cben)

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