Bis Ende 2011 will Daiichi Sankyo den Umsatz in Europa verdoppeln

FRANKFURT AM MAIN(de). Mit starkem Wachstum und einer aussichtsreichen Pipeline in den Bereichen Herz-Kreislauf und Onkologie will die Daiichi-Sankyo Europe GmbH in Europa überzeugen.

Veröffentlicht:

Die europäische Tochtergesellschaft des drittgrößten japanischen Pharmakonzerns Daiichi Sankyo hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008/ 2009 (31. März) den konsolidierten Umsatz im Vergleich zur Vorjahreszeit um mehr als 23 Prozent auf 490 Millionen Euro gesteigert. Im laufenden Geschäftsjahr soll der Umsatz erneut um mehr als 20 Prozent auf 592 Millionen Euro zulegen.

Hohe Erwartungen gelten auch für die kommenden Jahre. Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2011 will das Unternehmen den Nettoumsatz in Europa durch organisches Wachstum und Zukäufe auf über eine Milliarde Euro mehr als verdoppeln. Auf globaler Ebene will der Konzern - mit aktuell fast 5,9 Milliarden Euro Umsatz und 16 237 (inklusive Ranbaxy: 28 895) Beschäftigten bereits heute einer der weltweit 20 größten Pharmakonzerne - seinen Umsatz bis 2015 auf rund zehn Milliarden Euro steigern. Die anteiligen Erlöse sollen zu dieser Zeit außerhalb von Japan von 40 auf über 60 Prozent steigen. Europa wird dabei eine tragende Rolle spielen.

Forschung und Entwicklung werden verstärkt.

Daiichi Sankyo ist in Europa in zwölf Ländern aktiv. Frankreich (132 Millionen Euro) und Deutschland (70 Millionen Euro) zählen zu den größten Märkten. Außergewöhnlich engagiert sich Daiichi Sankyo für Forschung und Entwicklung. Im abgelaufenen Geschäftsjahr investierte der Konzern 1,28 Milliarden Euro. Das entspricht einer Quote von 21,9 Prozent gemessen am Umsatz. Damit liegt der Konzern über dem Branchenschnitt. Im laufenden Jahr sollen die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 1,35 Milliarden Euro steigen.

"In unseren Wachstumszielen spiegelt sich die Zuversicht, dass sowohl unsere bestehenden Produkte wie der Blockbuster Olmetec® als auch unsere neuen Medikamente wie Sevikar® und der Thrombosehemmer Efient® Ärzte und Patienten überzeugen", so Reinhard Bauer, Europa-Chef bei Daiichi Sankyo Europe. In der klinischen Phase III befindet sich der Faktor-Xa-Hemmer Edoxaban, der mit der Indikation Vorhofflimmern 2013 auf den Markt kommen könnte. Darüber hinaus verfügt Daiichi Sankyo über eine aussichtsreiche Pipeline im Bereich Onkologie. Derzeit befinden sich vier Wirkstoffe in klinischen Studien, drei davon in Phase II. Ein weiterer Wirkstoff steht kurz vor Beginn klinischer Tests. Der erste Markteintritt eines Medikaments aus dieser Gruppe wird 2012/2013 erwartet.

Mehr zum Thema

Lieferengpässe

DKG warnt vor Op-Ausfällen, weil Spüllösungen fehlen

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Healthcare Hackathon

Wie KI zur echten Praxis- und Klinikhilfe wird

GKV-Daten

Typ-2-Diabetes und Depression folgen oft aufeinander

Postoperative Infektionen

Appendektomie: Vorsicht bei systemischen Glukokortikoiden!

Lesetipps
Professor Ferdinand Gerlach

© Wolfgang Kumm/dpa/picture alliance

Interview

Gerlach: „Es gibt keinen allgemeinen Ärztemangel und keine generelle Überalterung“

Gemälde von Menschen auf einer tropischen Insel, die um eine übergroße Mango tanzen.

© Preyanuch / stock.adobe.com

Kinetose

Mango, Musik, Medikamente – was gegen Reisekrankheit hilft

Die Ursache der Appendizitis des jungen Mannes war offenbar eine Aktinomykose, ausgelöst durch Actinomyces israelii, ein gram-positives anaerobes Bakterium, das als Kommensale in der Mundhöhle und auch im Gastrointestinaltrakt vorkommt.

© Dr_Microbe / stock.adobe.com

Untypisches Krankheitsbild

Kasuistik: Hinter dieser Appendizitis steckte ein Bakterium