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Carl Zeiss Meditec wieder attraktiver

Die demografische Entwicklung spielt dem Thüringer MedTech-Konzern Carl Zeiss Meditec in die Karten.

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Um gut 30 Prozent ist die Aktie von Carl Zeiss Meditec seit dem Hoch gesunken. Der Kursrutsch macht das Papier wieder interessant. Der Medizintechniker hat sich auf die Bereiche Ophthalmologie und Mikrochirurgie spezialisiert. In der Augenheilkunde sind die Thüringer im Weltmarkt mit einem Marktanteil von etwa 7 Prozent die Nummer Zwei hinter Alcon. Im kleineren Geschäft mit Operationsmikroskopen sowie bildgebenden Geräten für die Mikrochirurgie hat Carl Zeiss Meditec einen Marktanteil von 60 Prozent und ist damit führend. Beide Bereiche sind aufgrund der demografischen Entwicklung strukturelle Wachstumssegmente.

Die Erwartungen der Analysten sind entsprechen hoch. Beim Umsatz kalkulieren sie ein stetiges, jährliches Wachstum von knapp 9 Prozent ein, beim Gewinn je Aktie (DE0005313704) sind es sogar 11 Prozent. Entscheidender ist für uns, dass es dem Unternehmen gelungen ist, die EBIT-Marge von rund 15 auf über 20 Prozent zu hieven. Auch mittelfristig will der neue CEO Markus Weber die Marge oberhalb von 20 Prozent ansiedeln. Insgesamt also eine unbedingte Kaufüberlegung. Dabei könnten sie den engen Stopp bei 131,90 Euro im Auge behalten.

Platow online: www.platow.de/AZ

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