Neue Indikatoren

Die Messung der Hochschul-Qualität

Wie international ist eine medizinische Hochschule? Das lässt sich nun messen.

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BERLIN. Wie gut eine medizinische Hochschule ist, lässt sich unter anderem am Grad ihrer internationalen Ausrichtung ablesen.

Diese Auffassung vertritt Ulrike Arnold von der Berliner Uniklinik Charité. "Eine internationale Ausrichtung ist heute ein wichtiger Indikator für die Qualität im Hochschulbereich", so Arnold.

Als Koordinatorin des länderübergreifenden EU-geförderten Projektes International Medical School 2020 (IMS) hat sie an der Entwicklung eines Qualitätslabels für internationale Medizinhochschulen mitgewirkt.

"Die Entwicklung des IMS-Qualitätslabels zeigt, dass die Internationalisierung medizinischer Hochschulen nicht nur messbar und dadurch steuerbar ist, sondern dass sie auch einen entscheidenden Erfolgsfaktor darstellt".

Als Messlatten für den Grad der Internationalisierung einer Einrichtung dienen unter anderem der prozentuale Anteil englischsprachiger Unterrichtseinheiten, ausländischer Studenten und Lehrkräfte oder das Engagement in Weltgesundheitsthemen einer Fakultät.

Auch das Ausmaß, in dem mit Partnerunis im Ausland kooperiert wird oder die Anzahl internationaler Forschungsprojekte und -gruppen bilden wichtige Kennziffern. Insgesamt umfasst der IMS-Katalog 100 Indikatoren für den Grad der Internationalisierung.

Die Charité hat indes eine Kooperation mit der Harvard-Universität geschlossen. Das Julius-Wolff-Institut der Charité und das Wyss Institute for Biologically Inspired Engineering der Harvard University wollen gemeinsam die Zell- und Gewebetechnologie vorantreiben. Ziel ist es, neuartige Biomaterialien für regenerative Therapien zu entwickeln. (ami)

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