PKV

Gerichte uneins über Kündigung

KÖLN (mwo). Die Gerichte sind sich uneins, unter welchen Voraussetzungen eine private Krankenversicherung gekündigt werden kann, wenn Kinder volljährig werden.

Veröffentlicht: 15.10.2012, 09:47 Uhr

Nach einem jetzt schriftlich veröffentlichten Urteil des Landgerichts Köln vom 10. Oktober 2012 ist dies nur möglich, wenn das Kind eine anderweitige Krankenversicherung nachweist.

Anders sehen das die Landgerichte Stuttgart und Hagen. Diese erklärten, dass zwar die Kündigung ohne Folge-Versicherung für Versicherungsnehmer sowie "abhängige Personen" ausgeschlossen sei.

Ein volljährig gewordenes Kind sei aber nicht mehr abhängig.

Az.: 23 O 88/12 (Köln), 22 O 29/12 (Stuttgart), 10 O 128/10 (Hagen)

Mehr zum Thema

Arbeitsgerichtsurteil

Attest kann Corona-Schutz am Arbeitsplatz verbessern

Patientendaten

PDSG – manche Punkte bleiben strittig

Safe Abortion Day

Grüne fordern sicheren Zugang zu Abtreibung

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Krebszelle: Verschiedene Faktoren erhöhen oder verringern die Gefahr für ein kolorektales Karzinom.

80 Metaanalysen ausgewertet

Was alles das Darmkrebsrisiko senken könnte

Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie haben Cyberkriminelle unter anderem Mails in falschem Namen versendet – und dafür auch das Vertrauensverhältnis zu Ärzten ausgenutzt.

Bundeskriminalamt warnt

Cyberkriminelle nutzen Corona-Krise für Angriffe aus