Klinik befragt Patienten nach ihren Op-Erfahrungen

Schmerz, Übelkeit, Erbrechen - davor fürchten sich viele Patienten, die operiert werden sollen.

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HANNOVER (cben). Erstmals haben die Niels-Stensen-Kliniken Franziskus-Hospital Harderberg Patienten nach ihren Operationserfahrungen befragt. Dabei kreuzten 95 Prozent an, dass sie "vollständig mit dem Narkoseverfahren zufrieden" waren.

Rund 800 Patienten haben sich bisher an der seit einem halben Jahr laufenden Befragung beteiligt. "Wir stellen fest, dass unsere Konzepte zur Verringerung von Schmerzen, Übelkeit und Erbrechen nach Operationen im Franziskus-Hospital offensichtlich greifen, und freuen uns über das hohe Maß an Patientenzufriedenheit", lautet die Zwischenbilanz von Dr. Marcel André, Chefarzt der Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin des Franziskus-Hospitals. Er freut sich, dass 95 Prozent angaben, mit der "Betreuung vor, während sowie nach der OP" zufrieden gewesen zu sein, und sieht sich ermutigt, die eingeschlagene Richtung fortzusetzen.

Eine so große Zufriedenheit der Patienten, wie sie zum Beispiel den Anästhesisten in der Umfrage bescheinigt wird, ist laut Dr. André nur möglich, wenn alle beteiligten Berufsgruppen das gleiche Ziel verfolgen. Insofern spiegele sich in der Befragung nicht allein die Leistung der behandelnden Ärzte, sondern auch die des Pflegeteams wider, das häufig mit den Problemen der Patienten als Erstes konfrontiert ist.

Patienten, die durch die Abteilung für Anästhesie und operative Intensivmedizin des Franziskus-Hospitals betreut werden, erhalten seit Jahresbeginn einen Fragenbogen, in dem sie anonym über ihre Erfahrungen während des Aufenthaltes berichten können. Dr. André: "Es ist uns wichtig, eine Rückmeldung der Patienten über unsere Maßnahmen zur Verminderung unerwünschter Begleiterscheinungen nach operativen Eingriffen zu erhalten."

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