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Einbeck

Klinik wird durch Bürger wiederbelebt

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EINBECK. Das insolvente Sertürner Krankenhaus im niedersächsischen Einbeck ist vorläufig gerettet. Viele Bürger der Kleinstadt mit rund 33.000 Einwohnern hatten sich für den Erhalt des 116-Betten-Hauses starkgemacht.

Möglich gemacht hat dies eine Initiative von zehn vermögenden Familien im Raum Einbeck, die neben Chefarzt Dr. Olaf Städtler zu den Gesellschaftern der Klinik gehören.

Sie haben Berichten zufolge über 500.000 Euro aufgebracht, die der neuen Trägergesellschaft zur Verfügung gestellt werden. Der Förderkreis erwarte keine Rendite, hieß es.

Weitere stille Teilhaber sollen dazukommen. Die Klinik soll künftig als "Einbecker Bürgerhospital" firmieren. Bisher gehört das Haus zum AWO Landesverband Sachsen-Anhalt.

Nachdem das Krankenhaus im Dezember kurz vor der Zahlungsunfähigkeit stand, hat der Landkreis Northeim vor wenigen Tagen den Weg für die Beteiligung der Stadt Einbeck freigemacht.

Die Kommune zahlt 500.000 Euro als Investitionszuschuss und zeichnet zudem eine stille Beteiligung von 2,5 Millionen Euro. Der Landkreis wiederum übernimmt eine Ausfallbürgschaft in Höhe von einer Million Euro.

Rund 40 von bisher 280 Mitarbeitern werden im Zuge der Sanierung des Krankenhauses entlassen. Für die übrigen Beschäftigten ist ein Lohnverzicht von 8,5 Prozent vereinbart worden, hieß es. (fst)

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