Pflege-Kongress

Kliniken müssen Social Media nutzen

Veröffentlicht:

HAMBURG (eb). Viele Kliniken sind zu altmodisch: Sie sollten Social Media gezielt nutzen, um gutes Personal zu finden - parallel zur Entwicklung einer mitarbeiterorientierten Unternehmenskultur.

Darauf verweist Anja Lüthy, Professorin für Betriebswirtschaft an der Fachhochschule Brandenburg im Vorfeld des 10. Gesundheitspflege-Kongresses, der am 26. und 27. Oktober in Hamburg stattfindet.

"Um Mitarbeiter der jüngeren Generation zu gewinnen, müssen die Krankenhäuser für einen ansprechenden Webauftritt sorgen, Online-Anzeigen auf einschlägigen Portalen schalten und sich bei Youtube und Facebook präsentieren", so die Marketing-Expertin, die seit vielen Jahren nebenberuflich auch Führungskräfte deutscher Kliniken coacht.

"Viele Häuser setzen stattdessen auf Headhunter und Leihfirmen, was sie sehr teuer zu stehen kommt."

Was können Kliniken in Sachen Personalmarketing von anderen Branchen lernen? Darüber wird die Professorin auf dem Kongress, der von Springer Medizin und dem Magazin Heilberufe veranstaltet wird, referieren.

Zum Beispiel "Channelmanagement": Das heißt, alle Social-Media-Aktivitäten systematisch koordinieren, die vor allem die Generation Y ansprechen sollen. Auf diese "internetaffine Generation" der 20- bis 25-Jährigen, so Lüthy, sollten sich die Häuser mehr einstellen.

Anmeldung zum Fachkongress: www.heilberufe-kongresse.de oder bei andrea.tauchert@springer.com

Mehr zum Thema

Klinikerweiterung

Hamburg bekommt neues Geriatrie-Zentrum

GMK-Beschluss

Gesundheitsminister wollen Corona-Impfungen in Apotheken

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Mit Grippeimpfung kennt sich der ein oder andere Apotheker schon aus. Nun soll die Branche nach dem Willen der Länder-Gesundheitsminister auch bei der COVID-Prävention mitmachen.

© David Inderlied / dpa / picture alliance

„Mehr als einen Piks“

Corona-Impfen in Apotheken ist hoch umstritten

Inwiefern sich die Omikron-Variante in Bezug auf die Wirksamkeit von Impfstoffen vom Wildtyp und anderen Varianten unterscheidet, ist noch unklar.

© [M] Pavlo Gonchar / ZUMAPRESS.com / picture alliance

Schutz vor Omikron-Variante

Virologen und Immunologen raten zu umfassenden Kontaktbeschränkungen

An welchen Markern im Blut lassen sich Patienten mit hohem Risiko für schwere COVID erkennen und rechtzeitig behandeln?

© Dan Race / stock.adobe.com

Corona-Studien-Splitter

Menge an viraler RNA im Blut gibt Auskunft über Mortalitätsrisiko