Stadt trägt Schulden

Klinikum Offenbach ist verkauft

Veröffentlicht: 26.04.2013, 14:50 Uhr

OFFENBACH. Das Offenbacher Klinikum ist verkauft. Wie die Stadt mitteilte, wird der Käufer am 2. Mai bekannt gegeben. Er soll das Haus mit Investitionen von 200 Millionen Euro aus den roten Zahlen bringen.

Die 200 Millionen Euro Schulden des Klinikums soll die Stadt allein tragen. Einen Verkaufserlös wird die Stadt nicht erzielen, dafür trägt der neue Betreiber alle künftigen Risiken. Er hat sich verpflichtet, eine Insolvenz für die nächsten zehn Jahre abzuwenden.

Für die Stadt ist das dennoch hart: Die komplette Übernahme der Altschulden werde die prekäre Finanzlage der Stadt weiter belasten, so Kämmerer Horst Schneider. Doch aus Sicht des Klinikdezernenten Peter Schneider schließt der Verkauf zumindest unkalkulierbare Risiken aus.

Im Offenbacher Klinikum sind seit Beginn des Sanierungsprozesses 2011 260 Vollzeitstellen abgebaut worden.

Das Jahresdefizit ist in diesem Zeitraum von 46,2 auf 35,8 Millionen Euro (2012) gesenkt worden. Der Sanierungsprozess soll vom Käufer weitergeführt werden. (ine)

Mehr zum Thema

Molekulare Tumorboards

Gute Erfahrungen mit personalisierter Onkologie

Hessen

Mehr Ermittlungsverfahren gegen Klinikärzte

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Darum ist networking für junge Ärzte wichtig

„Ärztetag“-Podcast vom DKK

Darum ist networking für junge Ärzte wichtig

Karneval besser nicht nächtelang durchfeiern

Schlafmediziner

Karneval besser nicht nächtelang durchfeiern

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden