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Streit um Windkraftanlagenbau in Kliniknähe

Nonnemacher: Angst vor Windkraft in Kliniknähe unbegründet

Nach Einschätzung des Umweltbundesamtes gibt es nach derzeitigem Wissensstand keine Evidenz für gesundheitliche Beeinträchtigungen, die durch Infraschall von Windenergieanlagen hervorgerufen werden.

Veröffentlicht:

Potsdam. Brandenburgs Gesundheitsministerium sieht durch den Bau von Windkraftanlagen in der Nähe der Sana-Klinik Sommerfeld (Kreis Oberhavel) keine Beeinträchtigungen für die Arbeit des Krankenhauses.

Das geht aus der Antwort von Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) auf eine „Kleine Anfrage“ der CDU-Landtagsabgeordneten Frank Bommert und Professor Michael Schierack hervor.

„Nach Einschätzung des Umweltbundesamtes gibt es nach derzeitigem Stand der nationalen und internationalen Forschung keine Evidenz für gesundheitliche Beeinträchtigungen, die durch Infraschall von Windenergieanlagen hervorgerufen werden“, heißt es in der Antwort des Ministeriums.

Fragen zur Waldtherapie

In der Klinik gab es nach Angaben der Fragesteller unter anderem Befürchtungen, eine „Waldtherapie“ werde nach der Errichtung der Anlagen „kaum noch möglich“ sein. Auch dies wies das Ministerium zurück.

Die Waldtherapie sei Teil der „Natur-basierten Interventionen“, die für präventive, therapeutische und rehabilitative Zwecke eingesetzt werden könnten, heißt es in der Antwort.

Deren Wirkung, sowie Art, Ort und Dauer des Einsatzes seien Gegenstand aktueller wissenschaftlicher Untersuchungen: Aus der derzeitigen Evidenz in der wissenschaftlichen Fachliteratur lasse sich nicht ableiten, dass eine Waldtherapie „kaum noch möglich sein“ wird.“ (lass)

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