Unternehmen

Novartis zahlt 1,5 Milliarden Dollar für Generikafirma

BASEL (cw). Die Konsolidierung im internationalen Generikamarkt geht weiter: Nur knapp eine Woche nach dem Mega-Deal Watson/Actavis hat jetzt der schweizer Pharmakonzern Novartis seiner Generikalinie Sandoz durch die Übernahme des US-Herstellers Fougera Pharmaceuticals den Rücken gestärkt.

Veröffentlicht:

1,53 Milliarden Dollar in bar lässt sich Novartis den in Melville auf Long Island beheimateten Anbieter generischer und Marken-Präparate für die Dermatologie kosten.

Die private, aus der ehemaligen US-amerikanischen Nycomed-Landesgesellschaft hervorgegangene Fougera erwirtschaftete 2011 mit 700 Mitarbeitern 429 Millionen Dollar und erreichte dabei einen operativen Gewinn (EBITDA) von 173 Millionen Dollar.

Eigner von Fougera ist das gleiche Investoren-Konsortium, das bis zum Verkauf an Takeda vor einem Jahr auch den Pharmahersteller Nycomed besaß.

Novartis hofft, die Akquisition, mit der Sandoz zum weltweit größten Anbieter generischer Dermatika aufsteigt, in der zweiten Hälfte dieses Jahres abschließen zu können.

Mehr zum Thema

Umfrage zur IT-Sicherheit

Gesundheitsunternehmen fürchten Cyber-Attacken

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Nachmittags: das schnelle Telegramm. Am Morgen: Ihr individuell zusammengestellter Themenmix.

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Schutz vor dem Coronavirus: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erhöht den Druck auf Ungeimpfte.

© Michele Tantussi/Reuters/Pool/dpa

Gesundheitsministerium

Ungeimpften drohen erhebliche Corona-Einschränkungen

Übergangen in der Prioliste? Medizinstudierende beklagen, dass sie oft von Kliniken nicht einmal die notwendige Bescheinigung des Arbeitgebers als Berechtigte einer der Corona-Impf-Priogruppen erhalten hätten.

© Jens Krick / Flashpic / picture

Arbeit ohne Impfschutz

Medizinstudierende fühlen sich bei Corona-Impfung abgehängt

Orale Kontrazeption: Reine Gestagen-Präparate gefährden Frauen mit einem kongenitalen Long-QT-Syndrom, wenn diese keine begleitende Betablockertherapie erhalten.

© Africa Studio / stock.adobe.com

Orale Kontrazeption

Frauen mit Long-QT: Vorsicht mit reinen Gestagen-Pillen!