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Zweiter Verwaltungssitz

Pharmakonzern Novartis plant Standort in München

Novartis will in München näher an Europas führenden Biotech-Cluster heranrücken. Der Standort Nürnberg soll erhalten bleiben.

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München. Der Basler Pharmakonzern Novartis errichtet für seine Deutschlandtochter einen zweiten Verwaltungssitz in München. Der Sitz der Novartis Deutschland in Nürnberg mit heute noch mehr als 1000 Mitarbeitern bleibe zwar erhalten. Aber mittel- und langfristig strebe Novartis ein Gleichgewicht mit jeweils annähernd 500 Mitarbeitern in Nürnberg und München an, sagte Novartis-Deutschland-Chef Heinrich Moisa der Deutschen Presse-Agentur.

In München gebe es einen in Europa führenden Biotech-Cluster. „Dem rücken wir etwas näher“, sagte Moisa. Bayern sei ein fantastischer Standort für Pharma- und Technologiefirmen. Die Partnerschaft mit der Universität Nürnberg-Erlangen sei sehr gut, aber das Novartis-Gebäude in Nürnberg entspreche nicht mehr den heutigen Erfordernissen.

Anfang 2022 will Novartis Deutschland in München ein temporäres Büro eröffnen und 2024 in München in die Alte Akademie zwischen Stachus und Marienplatz einziehen. Ebenfalls 2024 soll der Firmensitz in Nürnberg von der Roonstraße ins Güterwerk auf den Business Campus Areal Kohlenhof verlegt werden. Die Hauptstadtrepräsentanz in Berlin bleibe bestehen, sagte Moisa.

In Deutschland beschäftigt Novartis rund 7000 Mitarbeiter an zehn Standorten, darunter Sandoz/Hexal in Holzkirchen südlich von München sowie die Werke Wehr bei Basel, Barleben und Osterweddingen in Sachsen-Anhalt und Rudolstadt in Thüringen. (dpa)

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