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Pirelli entdeckt Premiumsegment für sich

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Im Angebot von Winter- und Allwetterpneus mischt Pirelli kräftig mit. Die Italiener haben dabei das Premiumsegment für sich entdeckt, lässt sich doch mit der Billigkonkurrenz aus Asien nur schwerlich mithalten.

Dies unterstreicht der Konzern mit seinem neuen Industrieplan. Bis 2016 soll der Erlösanteil des Hochpreissegments von 56 auf 60 Prozent steigen. Pirelli geht davon aus, dass der eigene Premiumbereich bis 2017 mit jährlich 7,3 Prozent drei Mal so schnell wachsen wird wie die Standardprodukte (2,4 Prozent).

Bei den teuren Reifen soll die EBIT-Marge bis 2016 auf rund 16% steigen. Damit die Ziele auch erreicht werden, investiert Pirelli kräftig in die Forschung.

In den nächsten vier Jahren wollen die Mailander insgesamt 1,6 Milliarden Euro in die Hand nehmen. So sollen 14 neue Produktlinien für den Pkw Bereich entstehen. Dabei treibt das Unternehmen die Entwicklung von leise laufenden Reifen voran, mit denen neben dem Lärm auch der Rollwiderstand gesenkt werden soll.

Insgesamt will der Konzern seine Erlöse im Jahr 2016 auf rund 7,5 Milliarden Euro heben, gepaart mit einer EBIT-Marge von ca. 15 Prozent.

So optimistisch diese Aussichten auch sind, musste Pirelli doch seine Ziele für das laufende Jahr eindampfen. Der Umsatz wird statt 6,3 Milliarden nur 6,2 Milliarden Euro erreichen, das EBIT statt 810 Millionen. nur 790 Mllionen. Euro.

Die Gesellschaft macht dafür Wechselkurseffekte und das schleppende Geschäft in Russland verantwortlich. Dennoch setzt Pirelli auf das Land. So haben die Italiener gerade eine Zusammenarbeit mit Rosneft und Rostec fixiert, die neue Materialien für die Reifenherstellung hervorbringen soll.

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