Klinikzusatzpolicen

Rückstellungen für das Alter lieber später

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Köln. Bei Krankenhauszusatzversicherungen gibt es immer mehr Tarife, die ohne Alterungsrückstellungen kalkuliert sind. Der Vorteil solcher Angebote: Sie sind deutlich günstiger als die traditionellen, weil der Anteil der Prämien wegfällt, der für die Abfederung von Beitragssteigerungen im Alter verwendet wird.

Das hat neben dem günstigeren Preis auch den Vorteil, dass bei einer Kündigung des Vertrags – etwa bei einem Wechsel des Anbieters – dieses angesparte Geld nicht verloren geht. Genau das ist bei Tarifen mit Alterungsrückstellungen der Fall.

Solche Policen können deshalb eine Alternative sein, sagt Gerhard Reichl, Fachkoordinator Krankenversicherung der Ratingagentur Assekurata. „Allerdings sollte man darauf achten, dass sie spätestens ab einem Alter von 60 Jahren auf einen Tarif mit Alterungsrückstellungen umgestellt werden.“

Sonst wird der Versicherungsschutz sehr teuer. „Häufig müssen die Versicherten die Policen dann in einem Alter kündigen, in dem die Wahrscheinlichkeit steigt, dass sie sie benötigen.“ (iss)

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