Flüchtlinge

Vivantes bildet Pflegehelfer aus

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BERLIN. Der kommunale Berliner Klinik- und Pflegeheim-Konzern Vivantes bildet Flüchtlinge zu Pflegehelfern aus. Der erste Pflegebasiskurs mit 15 Teilnehmern aus Syrien, Afghanistan und Pakistan beginnt am 1. November.

In neun Monaten erlernen die Azubis theoretische und praktische Grundlagen der Pflege. Mit dem Zertifikat können sie als Pflegehelfer arbeiten oder eine dreijährige Berufsausbildung in der Krankenpflege am Vivantes Institut für berufliche Bildung im Gesundheitswesen (IbBG) beginnen.

"Die meisten Geflüchteten haben schon viel erlebt, sind bereits etwas älter und haben oft eine gute Ausbildung. Viele haben Brüche in ihrer Biographie und schwere Schicksale. Sie sind hoch motiviert und sehr gut für die Weiterbildung geeignet", meint Ruth Meyer-Gohde, Leiterin Zentrale Organisation im Vivantes IbBG.

Sie verweist darauf, dass Vivantes Pflegekräfte brauche. "Auszubildende aus anderen Nationen bringen Sprachkenntnisse und interkulturelle Kompetenzen mit", so Meyer-Gohde weiter.

Deutschkenntnisse auf Niveau B1 müssen die Azubis aberbereits mitbringen. Außerdem brauchen sie einen Bildungsgutschein der Arbeitsagentur und die "rote Karte" des Gesundheitsamtes über eine absolvierte Belehrung zur Lebensmittelpersonalhygiene.

Die IbBG von Vivantes bildet derzeit 867 junge Menschen aus, davon 747 in den Pflegeberufen. Sie kommen qaus 28 verschiedenen Nationen. (ami)

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