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Medica

Zeit sparen bei der Dokumentation

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DÜSSELDORF. Bei vielen Klinikärzten und Niedergelassenen entfällt ein Großteil der täglichen Arbeit auf die Befund-Dokumentation. So etwa verbringen Ärzte in Krankenhäusern rund vier Stunden mit Schreibtätigkeit.

Dass das auch deutlich schneller geht, zeigte Dr. Markus Vogel, selbst Pädiater und Medical Consultant von Nuance, einem Hersteller von Spracherkennungssoftware, bei der Medica in Düsseldorf.

Hersteller: Trefferquote sehr hoch

Nur Sekunden, nachdem Vogel einige Sätze in ein an den Computer angeschlossenes Aufnahmegerät gesprochen hat, hat die Nuance-Software "Dragon Medical" die Worte bereits erkannt und die Sätze erscheinen in einem Word-Dokument – fehlerfrei. "Die Trefferquote liegt bei Dragon Medical bei 98 bis 99 Prozent, wenn keine Namen oder Adressen im Text vorkommen", so Vogel.

In einer Zufallsstudie mit 28 Medizinern, an der sich Nuance beteiligte, seien Ärzte, die mit Spracherkennungssoftware arbeiteten, im Vergleich zu Ärzten, die ihre Texte händisch eingaben, um 26 Prozent schneller gewesen.

"Viel wichtiger als die reine Quote ist allerdings, wie schnell das System neue Begriffe lernt", so Vogel. Bei Dragon Medical könne der Nutzer einen neuen Begriff in das System eingegeben und im Anschluss in einer Gemeinschafts-Cloud speichern – andere Nutzer profitierten dann.

Der Cloud-Server mit Schwarmintelligenz sei dabei kein US-Server: "Die Kliniken können selbst bestimmen, welchen Server sie für die verschlüsselte Datenspeicherung nutzen möchten", betonte Vogel im Hinblick auf das gerade in Deutschland heikle Thema Datenschutz. (bae)

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