NRW-Förderprojekt

Zwei Millionen Euro für digitale Medizin

Veröffentlicht:

KÖLN. In Nordrhein-Westfalen fördert das Wissenschaftsministerium fünf Projekte zur Digitalisierung in Medizin und Gesundheitsversorgung mit insgesamt zwei Millionen Euro. Sie hatten sich im Wettbewerb "Innovative Medizin in einer digitalen Gesellschaft" durchgesetzt. "Unser Ziel ist es, Digitalisierung als große Chance für eine verbesserte Patientenversorgung nutzbar zu machen", sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (SPD). Der Prozess solle im Einklang mit den Bedürfnissen der Patienten gestaltet werden. "Deshalb fördern wir transdiziplinäre Projekte, die neben der technischen auch eine gesellschaftswissenschaftliche Perspektive einnehmen und rechtliche, ethische und soziale Aspekte berücksichtigen."

Gefördert werden folgende Projekte: Technikunterstützte Versorgung der Zukunft bei beginnender und leichtgradiger Demenz (Evangelisches Krankenhaus Bielefeld), Informationsinfrastruktur als Lernprozess (RWTH Aachen), Telemedizinische Supportstrukturen für psychisch kranke Patientinnen und Patienten (Ruhr-Universität Bochum), Breitenwirksame Substanzabhängigkeitstherapie in der digitalen Gesellschaft mittels Virtual Reality-basierten Systemen (Universität Siegen) sowie Übermittlung von Biomarker- und Genomanalysedaten (Hochschule Niederrhein). (iss)

Mehr zum Thema

Ausnahmeregelungen verlängert

GBA rettet das Gelbe Heft

Das könnte Sie auch interessieren
Digitalisierung? „Muss für Ärzte einen Mehrwert bieten!“

© [M] Scherer: Tabea Marten | Spöhrer: privat

„EvidenzUpdate“-Podcast

Digitalisierung? „Muss für Ärzte einen Mehrwert bieten!“

Digitalisierung und Datenschutz pandemiekonform: SVR-Vorsitzender Professor Ferdinand Gerlach (li.) am 24. März in Berlin bei der Vorstellung des Ratsgutachtens und der Bundesdatenschutzbeauftragte Professor Ulrich Kelber (re.) einen Tag später bei der Vorlage seines Tätigkeitsberichts.

© [M] Gerlach: Wolfgang Kumm / dpa | Kelber: Bernd von Jutrczenka / dpa

„ÄrzteTag“-Podcast

„Wir verlangen Digitalisierung mit Gehirnschmalz!“ (Streitgespräch Teil 1)

Thorsten Kaatze, kaufmännischer Direktor am Uniklinikum Essen

© UK Essen

„ÄrzteTag“-Podcast

Ein „Kochrezept“ für die Digitalisierung einer Uniklinik

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Die Verhandlungen um den Orientierungswert 2022 sind abgeschlossen.

© Michaela Illian

Ärzte-Honorar 2022

Es hagelt Kritik für das Honorar-Ergebnis

Über die Notwendigkeit von Impfboostern wird intensiv diskutiert. Klare Fakten fehlen dazu bisher.

© Kt Stock / stock.adobe.com

Real-World-Daten aus Israel

Mit Booster-Impfung sinkt das Risiko für Impfdurchbrüche erheblich