Kooperation | In Kooperation mit: der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank)

Deutsche Apotheker- und ÄrzteBank

apoBank-Stiftung steigert Hilfen für sozialmedizinische Projekte deutlich

Durch Zustiftungen hat sich das Kapital der apoBank-Stiftung um drei Millionen Euro erhöht. Das bringt deutlich mehr Spielraum für die Unterstützung sozialmedizinischer Projekte.

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120.000 Euro vergibt die apoBank-Stiftung in der ersten Förderrunde in diesem Jahr an insgesamt 16 sozialmedizinische Projekte und sechs Deutschland-Stipendien in heilberuflichen Fakultäten. Das seien rund 20 Prozent mehr Fördermittel, als bislang zur Verfügung gestanden hätten, hat die Genossenschaftsbank vor Kurzem mitgeteilt.

Möglich geworden sei die Steigerung durch Zustiftungen, unter anderem durch die apoBank selbst, die das Stiftungsvermögen um drei Millionen Euro erhöht hätten, wird Matthias Schellenberg, Vorstandsvorsitzender der apoBank und der apoBank-Stiftung, in der Mitteilung zitiert. „Als Genossenschaft ist dieses Engagement für uns elementar und folgt unserem Verständnis einer Gemeinschaft, die sich gegenseitig stärkt“, so Schellenberg weiter.

Die Standesbank bietet Heilberuflern, die mit ihrem Vermögen langfristig und nachhaltig sozialmedizinische Projekte fördern wollen, an, sich über eine Zustiftung in der apoBank-Stiftung zu engagieren. Sie könnten dabei auch vorgeben, welche Hilfsinitiativen ihre erwirtschafteten Anteile erhalten sollen.

Große Not vor allem in Afrika

Ein Blick auf die aktuellen Anträge zeige, dass vor allem in Afrika große Not in der Gesundheitsversorgung herrscht. In Deutschland gebe es hohen Bedarf an medizinischer Aufklärung und Förderung der Gesundheitskompetenz vor allem bei jungen Menschen.

Ein Beispiel ist die „Between The Lines-Initiative“, ein kostenloses, werbefreies und anonymes Angebot für junge Menschen, die sich in psychischen Belastungssituationen befinden. Die Stiftung unterstütze die Umsetzung einer Wanderausstellung, die an Schulen interaktive Stationen und Info-Materialien zu Themen wie Depression, Resilienz, Angststörungen und Zugang zu Hilfsangeboten bietet.

Auch die Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung setze sich für Aufklärung ein und werde dabei von der apoBank-Stiftung unterstützt. Konkret betreffe es die Kampagne „HPV-Prävention: Jetzt!“.

In Afrika wird unter anderem ein Krankenhaus in Äthiopien unterstützt, in dem im Bürgerkrieg verwundete Menschen operiert werden. Die Organisation „Menschenfreude“ helfe dort unter anderem bei der Anschaffung medizinischer Geräte.

Mehr Hilfsinitiativen profitieren

„Trotz globaler Fortschritte leben Millionen von Menschen weiterhin ohne Zugang zu grundlegender medizinischer Versorgung, Bildung und sozialer Sicherheit. Besonders auf dem afrikanischen Kontinent treffen lang anhaltende Armut, politische Instabilität, Klimawandel und unfaire wirtschaftliche Bedingungen aufeinander und verschärfen bestehende Ungleichheiten dramatisch“, wird Peter Schlögell, Mitglied des Beirats der apoBank-Stiftung, in der Mitteilung zitiert. „Deshalb ist es gut, dass wir dank der Zustiftung mehr Hilfsinitiativen unterstützen können als es uns bisher möglich war.“

Der nächste Termin zur Einreichung von Förderanträgen 15. Juli dieses Jahres. Weitere Informationen: https://www.apobank.de/ueber-die-apobank/apobank-stiftung/foerderantrag (eb)

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