Ärzte Zeitung, 21.08.2015

Niedersachsen

Unterstützung für ambulante Hospizdienste

Der Wunsch, im Falle einer schweren Erkrankung in Würde und ohne Schmerzen zu sterben, hat einen unverändert hohen Stellenwert.

Dieses Resümee zieht die AOK Niedersachsen aus den Daten des vergangenen Jahres für das ambulante Hospizwesen.

Danach stieg allein die Zahl der ehrenamtlichen Sterbebegleiter im Vergleich zu 2013 um fast 7,7 Prozent auf 3174. Die Zahl der Sterbebegleitungen nahm um fast 15 Prozent auf 3424 Einsätze zu.

Gesetzliche und auch private Krankenversicherer unterstützen die Arbeit der Hospizdienste. Der rückwirkend gezahlte Förderbetrag beläuft sich für Niedersachsen auf ca. 4,5 Millionen Euro, wovon die AOK rund 1,4 Millionen Euro trägt. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Häufiger Anaphylaxie unter Erdnuss-Immuntherapie

Schlechte Nachrichten für Patienten mit Erdnuss-Allergie: Einer Meta-Analyse zufolge traten unter einer oralen Immuntherapie bei Kindern deutlich mehr allergische Reaktionen auf. mehr »

Unterschiedliche Positionen zur Impfpflicht

Im internationalen Vergleich steht Deutschland in Sachen Masern-Impfschutz gar nicht so schlecht da. Ein Grund, sich auszuruhen, ist das nicht, meinen Ärztevertreter. Doch wie weit sollte eine Impfpflicht gehen? mehr »

Honorar für Leichenschau soll mehr als verdoppelt werden

Eine Arztstunde für rund 220 Euro: Gesundheitsminister Jens Spahn plant eine Neubewertung der Leichenschau in der GOÄ ab 2020. Bei den Ärzten stößt er damit auf Gegenliebe. mehr »