Ärzte Zeitung online, 27.06.2019

Expertin Woopen warnt

KI bringt nicht automatisch mehr Qualität

Diagnosen, Therapien, Pflege: Mit der Künstlichen Intelligenz (KI) sind große Hoffnungen verbunden. Doch längst nicht überall stimmt die Qualität, sagt die Vorsitzende des Europäischen Ethikrates, Professor Christiane Woopen.

Diagnosen, Therapien, Pflege: Mit der Künstlichen Intelligenz (KI) sind große Hoffnungen verbunden. Doch längst nicht überall stimmt die Qualität, sagt die Vorsitzende des Europäischen Ethikrates, Professor Christiane Woopen. Um die Chancen lernender Maschinen zu nutzen und die Risiken zu minimieren, fordert sie im Interview mit dem AOK-Forum „Gesundheit und Gesellschaft“ (G+G), rasch innovationsfördernde Rahmenbedingungen.

Sie sagt aber auch: „Wir werden uns intensiv über ein lernendes Gesundheitssystem unterhalten müssen.“ Es sei eigentlich ethisch nicht vertretbar, die täglich anfallenden Daten im Gesundheitssystem ungenutzt zu lassen. (eb)

Das komplette Interview finden Sie unter: www.gg-digital.de/2019/05

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Auf dem Weg zum Bluttest

Demenz-Diagnose ganz einfach per Biomarker: Serumtests auf Beta-Amyloid und Tau könnten in naher Zukunft recht genau anzeigen, wer gerade in eine Demenz abgleitet. mehr »

Herzschutz ist auch Schutz vor Demenz

Wer mit 50 Jahren nicht raucht, nicht dick ist, sich gesund ernährt, Sport treibt und normale Blutzucker-, Blutdruck- und Cholesterinwerte hat, der kann seine Hirnalterung um mehrere Jahre verzögern. mehr »

Das Oktoberfest im Gesundheits-Check

Laute Menschenmassen, Hendl und sehr, sehr viel Bier: Kann das noch gesund sein? Ein Blick auf das Oktoberfest aus Gesundheitssicht. mehr »