Ärzte Zeitung, 15.07.2004

Unternehmen unterstützt Register zur Lebendspende

In Deutschland warten mehr als 14 000 schwer kranke Patienten auf ein Spenderorgan. Dem gegenüber stehen nur knapp 4000 Transplantationen pro Jahr. Mit der niedrigen Organspendebereitschaft, den steigenden Wartezeiten und den guten Erfolgsaussichten kommt der Lebendspende von Organen eine wachsende Bedeutung zu.

Der Holzkirchener Arzneimittel-Hersteller Hexal AG will den Aufbau eines Lebendspenderegisters fördern und hat 5000 Euro für die Stiftung Lebendspende bereit gestellt, die sich zum Ziel gesetzt hat, Infos über Lebendspender zu dokumentieren und die Spender medizinisch zu betreuen. (ag)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Würden Ärzte Gröhe wählen?

In einer großen Umfrage fragten wir Ärzte: "Wenn der Bundesgesundheitsminister direkt vom Volk gewählt werden könnte, wen würden Sie wählen?" Lesen Sie hier die Antwort. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »