Ärzte Zeitung, 11.01.2011

Makuladegeneration: Häufigkeit sinkt in USA

MADISON (ars). 6,5 Prozent der US-Bürger über 40 Jahre haben eine altersabhängige Makuladegeneration (AMD). Damit ist die Häufigkeit dieser Augenerkrankung geringer als noch vor 15 Jahren, berichten Forscher aus Madison.

Sie hatten bei rund 5500 Teilnehmern den Augenhintergrund fotografiert (Arch Ophthalmol 2011; 129: 75). In einer Studie aus den Jahren 1988 bis 1994 hatte die Prävalenz noch bei 9,4 Prozent gelegen.

Die Abnahme spiegelt den Forschern zufolge gesundheitliche Verbesserungen bei Rauchen, Ernährung, Bewegung und Blutdruck wider - alles Faktoren, die eine AMD fördern.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »

Wird die Apple Watch zum Herzrhythmus-Monitor?

Die neue Smartwatch von Apple verfügt über einen EKG-Sensor. Über eine weitere App erkennt sie Vorhofflimmern. Wie sehen mögliche Einsatzszenarien aus? mehr »

Abtreibungsgegner darf Ärzte nicht Mörder nennen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat einem katholischen Abtreibungsgegner Grenzen für Kritik an Ärzten aufgezeigt, die Schwangerschaftsabbrüche anbieten. mehr »