Ärzte Zeitung, 23.01.2008

Gentherapie gegen chronische Schmerzen

WASHINGTON (dpa). Mit einer Gentherapie haben US-Forscher Versuchsratten von chronischen Schmerzen befreit. Eine einzige Spritze half den Tieren mehr als drei Monate lang (PNAS 105, 2008, 1055).

Die Forscher injizierten die Gene, ein Endorphin und Interleukin-10, direkt in den Rückenmarkkanal der Tiere. Ausschließlich dort produzierten die Gene dann langfristig die schmerzstillenden Wirkstoffe. Verhaltenstests zeigten, dass die Tiere tatsächlich schmerzfrei waren. Erweisen sich Sicherheit und Wirksamkeit der Therapie auch beim Menschen, könnten etwa Krebspatienten davon profitieren, so die Autoren.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Fünf wichtige Fakten zur Herzgesundheit der Deutschen

Heute wurde in Berlin der Herzbericht 2017 vorgestellt. Es zeigt sich, dass Herzerkrankungen jeglicher Art weiter zunehmen. mehr »

Trumps Leibarzt attestiert dem US-Präsidenten beste Gesundheit

US-Präsident Donald Trump attestierte sich kürzlich selbst kerngesund und ein "stabiles Genie" zu sein. Sein Leibarzt bestätigte ihm jetzt einen überragenden Gesundheitszustand – mit einer Einschränkung. mehr »

Der Belegarzt – KBV und Onkologen präsentieren neuen Teamplayer

Mit einer Neudefinition des Belegarztes wollen KBV und Onkologen die sektorübergreifende Krebsversorgung realisieren. mehr »