Ärzte Zeitung, 27.02.2013

Frakturen

Vitamin D und Kalzium ohne großen Nutzen

NEW YORK. Es gibt keine Belege dafür, dass die gängige Kombination von 400 IU Vitamin D und 1000 mg Kalzium das Fraktur-Risiko gesunder Frauen in der Postmenopause senkt, betont die US-Preventive Services Task Force (USPSTF) nach Analyse vorliegender Studien (Ann Intern Med 2013; online 26. Februar).

Bei gesunden Erwachsenen sollte die Supplementation zur Primärprävention von Knochenbrüchen nur zurückhaltend verordnet werden. (eis)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich
[05.03.2013, 09:57:03]
Dr. Jan-Christoph Wollmann 
Und bei höherer Dosierung?
Interessant wäre es zu erfahren, wie sich Frakturraten unter nach den aktuellen Empfehlungen verändern. Die Vitamin-D-Dosierung ist mit 400 IE ja unter den derzeigen Empfehlungen der DGE (800 IE/Tag) und deutlich unter den Empfehlungen z.B. der EFSA (bis 4.000 IE/Tag). zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So will Deutschland den Zuckerberg bezwingen

16:00 UhrZu viel und zu schlecht gekennzeichnet: Zucker versteckt sich in vielen Fertigprodukten. Das erschwert eine gesunde Ernährung. Die Politik will nun eingreifen. mehr »

Der Transgender-Trend

Paradigmenwechsel? Transsexuelle lassen sich sogar selbstbewusst für den "Playboy" ablichten. Psychiater warnen aber vor einem Geschlechtsdysphorie-Hype unter Jugendlichen. mehr »

Deshalb gibt's immer mehr Parkinsonkranke

Die absolute Zahl der weltweiten Parkinsonkranken hat sich seit 1990 mehr als verdoppelt. Forscher haben eine Vermutung, warum der Anstieg in manchen Ländern so stark ist. mehr »