Rückgang

Weniger Organspenden in Rheinland-Pfalz

Veröffentlicht:

MAINZ. Rheinland-Pfalz profitiert nicht vom bundesweiten leichten Anstieg bei den Organspenden. Im Gegenteil: Hier gehen die Zahlen sogar weiter zurück.

Das belegen Erhebungen der Deutschen Stiftung Organtransplantation und der Ersatzkassen, die als "besorgniserregend" bezeichnet wurden.

So konnten im ersten Halbjahr 2015 nur 19 Personen nach ihrem Tod Organspenden entnommen werden. Das waren sieben weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Auch die Zahl der gespendeten Organe ist zurückgegangen. So wurden im ersten Halbjahr 2014 noch 93 Organe entnommen und transplantiert, in diesem Jahr waren es nur noch 69.

In Rheinland-Pfalz warten zur Zeit etwa 500 Menschen auf ein Spenderorgan. (chb)

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Kontroverse um epidurale Injektionen

Spritzen an der Wirbelsäule: Welche Empfehlungen jetzt für die Praxis gelten

Lesetipps
Die Füße einer Leiche auf einem Bett, die Beine zugedeckt mit weißem Tuch.

© Afdal - stock.adobe.com

Ärztliche Pflichttätigkeiten

Zehn Praxis-Tipps für die Leichenschau

Patient bei einer CT-Untersuchung

© Peakstock / stock.adobe.com

Voraussetzungen für neue Kassenleistung

Lungenkrebs-Screening: Wie gut sind Praxen vorbereitet?

Eine Frau steht am Empfang einer Praxis und spricht mit einer Praxismitarbeiterin.

© auremar / stock.adobe.com

Hausarzt und Gebietsärztin im Interview

Hausarztvermittlungsfälle: Wo es hakt und wie es besser ginge