Ärzte Zeitung, 24.08.2016

Trisomie-21-Test

GBA antwortet Kritikern aus der Kirche

BERLIN. Der Chef des Gemeinsame Bundesausschusses Professor Josef Hecken hat im Streit um den vorgeburtlichen Bluttest auf Trisomie 21 auf Bedenken der katholischen Kirche reagiert. Im Bundesausschuss werde "selbstverständlich nicht über eine flächendeckende Implementation" dieses Tests diskutiert, schreibt Hecken an Gebhard Fürst, Bischof von Rottenburg-Stuttgart. Es gehe allein um den Einsatz des Tests im Rahmen von Risikoschwangerschaften. Hecken wirft in dem Brief die Frage auf, ob es unethisch wäre, die bisherigen invasiven Tests für Schwangere nicht durch einen risikoärmeren zu ersetzen. (fst)

Topics
Personen
Josef Hecken (401)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Dicker Hals = dickes Risiko fürs Herz

Nicht nur ein dicker Bauch spricht Bände – der Halsumfang eignet sich ebenfalls, um das kardiovaskuläre Risiko abzuschätzen. mehr »

Junge Ärzte müssen etwas zur Versorgung auf dem Land beitragen!

Politik und Verbände mühen sich ab, um junge Ärzte für die Versorgung auf dem Land zu begeistern. Blogger Dr. Jonas Hofmann-Eifler sieht die Verantwortung ein Stück weit auch bei sich und seinen Kollegen. mehr »

MDK lehnt Pflegeanträge seltener ab

Kommen die Pflegereformen bei den Versicherten an? Neuen Zahlen zufolge fallen weniger Antragssteller durchs Raster und erhalten somit Leistungen. mehr »