Ärzte Zeitung, 10.09.2007

"Der Tod ist nicht vorgesehen"

FRANKFURT/MAIN (smi). Ärzte wollen heilen und Leben retten, werden dabei aber allzu oft mit dem Tod konfrontiert. Wie gehen sie damit um? Dazu hat die USamerikanische Transplantations-Chirurgin Dr. Pauline Chen ein Buch geschrieben.

Es sind die elementaren Fragen eines jeden Arztes, denen sich die Chirurgin stellt. Selbstkritisch nähert sie sich Antworten, die letztlich Grenzen und Sinn unseres Lebens berühren. Ihre Bestandsaufnahme des Medizinbetriebs liest sich wie ein Roman und ist auch für angehende Ärzte in Deutschland lehrreich und spannend.

Dr. Pauline Chen hat unter anderem an der Harvard University und der Feinberg School of Medicine (Northwestern University) studiert. Heute arbeitet sie als Dozentin und Transplantations-Chirurgin.

Pauline W. Chen: Der Tod ist nicht vorgesehen. Herder Sachbuch. Freiburg 2007. 256 Seiten. 19,90 Euro. ISBN 978-3-451-29580-5

Topics
Schlagworte
Panorama (32938)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

"Manche Wortwahl irritiert mich sehr"

Gesundheitsminister Spahn wird wegen des TSVG von Ärzten kritisiert. Im Interview mit der "Ärzte Zeitung" betont er: Es wird mit Falschinformationen Stimmung gemacht. mehr »

Galenus-Gala 2018 – Das sind die Gewinner

Was zeichnet innovative Arzneimittelforschung aus? Vier Medikamente und eine Forschergruppe erhalten den Galenus-von-Pergamon-Preis 2018. Für beispielhaftes soziales Engagement wurde zudem der CharityAward verliehen. mehr »

Stammzelltherapie stoppt aggressive MS

Je früher, desto wirksamer – auch bei der autologen Stammzelltransplantation: Die Aktivität der Multiplen Sklerose lässt sich wohl komplett unterbinden, wenn die Methode als First-line-Therapie eingesetzt wird. mehr »