Ärzte Zeitung, 28.07.2009

Bierkonsum bricht in Deutschland deutlich ein

MESCHEDE/BERLIN(dpa). Die Menschen in Deutschland trinken deutlich weniger Bier. Nach Schätzungen von Branchenexperten ist der Bierkonsum im ersten Halbjahr 2009 um mehr als fünf Prozent zurückgegangen. Einen Rückgang in dieser Größenordnung habe die Branche noch nie erlebt, sagt der Vizepräsident des Deutschen Brauer-Bundes, Michael Weiß. Den Bierbrauern steht nach Einschätzung von Veltins-Chef Michael Huber eine längere Durststrecke bevor. Eine Belebung erwartet er erst von 2012 an.

Beim Fassbier seien auch die Nachwirkungen des Rauchverbots in der Gastronomie spürbar. So steuert der Pro-Kopf-Verbrauch stramm auf die 100 Liter-Marke zu - 2008 waren es noch 111,1 Liter.

Der Biermarkt in Deutschland zeigt deutliche Unterschiede zwischen Ost und West. Marktforscher hatten bis Mai im Biertrinker-Land Nordrhein-Westfalen mit einem Minus von 5,5 Prozent den größten Einbruch ermittelt. Im Osten Deutschlands hingegen wurde 0,6 Prozent mehr Bier verkauft.

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