Ärzte Zeitung, 26.10.2009

Der Traum vom eigenen Kind setzt Paare unter Druck

Von Sabine Schiner

Der Sender RTL II begleitet in einer Serie Paare, für die es nicht leicht ist, Eltern zu werden.

FRANKFURT/MAIN. Etwa 15 Prozent aller Paare in Deutschland, die gerne Kinder hätten, können auf natürlichem Wege keine bekommen. Der Sender RTL II begleitet in der neuen Serie "Wunschkind - der Traum vom Babyglück" ab kommendem Dienstag, 27. Oktober um 22.15 Uhr, Paare, die auf Umwegen versuchen, doch noch Eltern zu werden.

In der ersten Sendung erzählen Janine und Holger von ihren Versuchen, ein Kind zu bekommen. Die beiden haben zwei fehlgeschlagene künstliche Befruchtungen hinter sich und die Kameraleute begleiten sie bei ihren Vorbereitungen für den dritten und letzten Versuch.

In Deutschland übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen seit der Gesundheitsreform im Jahre 2004 nur noch die Hälfte der Kosten (3000 bis 5000 Euro) einer In-vitro-Fertilisation. Die Filmemacher zeigen auf, wie Paare damit umgehen. Viele Paare setzten sich unter Druck. Sie nehmen unzählige Arztbesuche und Hormonbehandlungen in Kauf oder suchten ihr Glück im Ausland.

In der TV-Serie wird beispielsweise auch die Geschichte einer Single-Frau erzählt, die auf der Suche nach einem geeigneten Samenspender ist. In der achten und letzten Folge kommt eine Heilpraktikerin zu Wort, die versucht, mit Entspannungsmethoden, Hypnose, Akupunktur und Massagen die Fruchtbarkeit anzuregen. Das Beispiel eines Paares zeigt, dass auch solche Maßnahmen Erfolg haben können. Ein Ehepaar hatte sechs Jahre mit Hormonbehandlung vergeblich versucht, Kinder zu bekommen. Kurz nach einer Akupunkturbehandlung wurde die Ehefrau schwanger. Die Tochter ist heute drei Jahre alt - ihre Mutter ist wieder schwanger und erwartet Zwillinge.

Topics
Schlagworte
Panorama (32846)
Organisationen
RTL (117)
Personen
Sabine Schiner (307)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »