Ärzte Zeitung, 18.01.2012

In Deutschland sterben weniger junge Menschen

WIESBADEN (dpa/eis). Das Risiko, jung zu sterben, ist seit 1990 deutlich gesunken. Hauptgrund ist der Rückgang tödlicher Verkehrsunfälle, teilt das Bundesinstitut für Bevölkerung (BiB) mit.

Nach den Angaben ging bei Männern im Alter von 15 bis 24 Jahren die Sterberate von 98 Todesfällen je 100 000 Einwohner im Jahr 1990 auf 44 im Jahr 2010 zurück. Bei den Frauen im gleichen Alter verringerte sich die Rate von 37 auf 20.

Im Jahr 2000 sei fast jeder zweite Sterbefall bei Männern noch Folge eines Verkehrsunfalls gewesen. 2010 war es nur noch gut jeder Vierte. Männer lebten im Vergleich oft riskanter und ungesünder, so das BiB.

Topics
Schlagworte
Panorama (33051)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Kinderschutzhotline - Heißer Draht zu Ärzten

Über den Verdacht auf Kindesmissbrauch sprechen, ohne die Schweigepflicht zu verletzen: Das ermöglicht seit 2017 die Medizinische Kinderschutzhotline - eine Zwischenbilanz. mehr »

Hypertonie vor 40. Lebensjahr ist riskant

Junge Erwachsene, die einen erhöhten Blutdruck gemäß den US-amerikanischen Leitlinien von 2017 entwickeln, haben ein signifikant höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse als Normotoniker. mehr »

Appell zur rationalen Antibiotika-Gabe

Anlässlich des 11. Europäischen Antibiotika-Tages rufen KBV und vdek zum rationalen Einsatz von Antibiotika bei Erkältungen und Grippe auf. mehr »