Ärzte Zeitung, 10.06.2012

Von Danzig nach Lwiw, zweimal hin und zurück

DANZIG (eb). Die Mannschaft des Deutschen Fußballbunds hat sich ein Hotel in der Nähe der Hafenstadt Danzig (Gdansk) ausgesucht. Der 456-000-Einwohner-Ort bildet zusammen mit Gdynia und Sopot einen Ballungsraum, der sich über 25 Kilometer an der baltischen Küste entlang zieht und als Dreistadt (Trójmiasto) bekannt ist.

Literaturnobelpreisträger Günter Grass verewigte seine von vielen Backsteinbauten geprägte Geburtsstadt im Roman "Die Blechtrommel". 1980 wurde hier die Gewerkschaft Solidarnosc gegründet.

In Danzig bestreitet Titelverteidiger Spanien alle 3 Vorrundenspiele, zudem ist die Stadt Gastgeber für ein Viertelfinale.

Das erste von zwei Spielen in Lwiw hat die deutsche Mannschaft nach ihrem Auftaktsieg gegen Portugal hinter sich gilt. Lwiw gilt als eine der typischsten ukrainischen Städte.

Die im deutschen Sprachraum als Lemberg bekannte Stadt ist seit jeher vom Zusammenleben mehrerer Völker geprägt. Der kleinste ukrainische EM-Spielort liegt nur 70 Kilometer von der polnischen Grenze entfernt.

Das Weltkulturerbe der UNESCO wird auch "Florenz des Ostens" genannt. Die Deutschen treten hier noch einmal im letzten Vorrundenspiel gegen Dänemark an.

Topics
Schlagworte
Panorama (32843)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchesters bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »

Wird die Apple Watch zum Herzrhythmus-Monitor?

Die neue Smartwatch von Apple verfügt über einen EKG-Sensor. Über eine weitere App erkennt sie Vorhofflimmern. Wie sehen mögliche Einsatzszenarien aus? mehr »

Abtreibungsgegner darf Ärzte nicht Mörder nennen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat einem katholischen Abtreibungsgegner Grenzen für Kritik an Ärzten aufgezeigt, die Schwangerschaftsabbrüche anbieten. mehr »