Ärzte Zeitung, 29.11.2012

Zwillinge

Winzige Frühchen in Greifswald gerettet

GREIFSWALD. Zwillinge mit einem Gewicht von nur 500 und 600 Gramm sind in Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern) gerettet worden.

Das Mädchen und der Junge hatten am 12. August in einer Risikospontangeburt nach 22 Schwangerschaftswochen und sechs Tagen das Licht der Welt erblickt. Inzwischen können die Frühchen eigenständig atmen, müssen aber weiterhin stationär betreut werden, wie das Universitätsklinikum mitteilte.

Leonie wiegt jetzt 1815 Gramm, ihr Bruder Niklas 2200 Gramm. Nach fast dreieinhalb Monaten geht es für die Familie nun in die niedersächsische Heimat.

"Die Mediziner aller Fachrichtungen haben an einem Strang gezogen, um das kleine doppelte Wunder möglich zu machen", sagte der Leiter der Neonatologie, Professor Matthias Heckmann.

Nach derzeitigem Stand sind laut Heckmann keine schweren bleibenden Schäden bei Leonie und Niklas zu erwarten. Komplikationen wie Hirnblutungen, die die geistige Entwicklung maßgeblich beeinträchtigen können, habe es bei den Zwillingen nicht gegeben. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von-Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »

Demenz oder Depressionen?

Benennen ältere Patienten von sich aus kognitive Defizite, sollten Ärzte hellhörig werden: Häufig liegt dann keine Demenz, sondern eine Depression vor. mehr »