Ärzte Zeitung online, 11.03.2014

Unicef

Millionen syrische Kinder psychologisch in Not

Unicef schlägt Alarm: Millionen Kinder in Syrien benötigen dringend eine psychologische Behandlung. Doch viele sind im Bürgerkriegsland von der Versorgung abgeschnitten.

NEW YORK. Zwei Millionen Kinder in Syrien brauchen nach Darstellung von Unicef wegen des Bürgerkriegs psychologische Hilfe.

"Für die Kinder in Syrien waren die vergangenen drei Jahre die längsten ihres Lebens", erklärte der Direktor des UN-Kinderhilfswerkes, Anthony Lake, in New York.

Viele Kinder würden nichts anderes als Krieg kennen, entsprechend beschädigt seien ihre Seelen. Nach seinen Worten sind eine Million Kinder von der Versorgung abgeschnitten oder nur sehr schwer zu erreichen.

Kaum leichter sei die Situation der Kinder in den Flüchtlingslagern. Jedes zehnte arbeite und jedes fünfte syrische Mädchen in Jordanien werde in eine frühe Ehe gezwungen. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Nutzen Antibiotika bei Dentaleingriffen?

Patienten mit Herzklappen-Ersatz haben nach zahnärztlichen Eingriffen womöglich ein erhöhtes Risiko für infektiöse Endokarditiden. Doch wie groß ist es und schützen Antibiotika? mehr »

"Die Haltung der Kassen ist irrational"

Die Vertragsärzte kauen schwer am schwachen Ergebnis der Honorarverhandlungen für 2018. Es sei fraglich, ob der aktuelle Mechanismus auf Dauer ein geeignetes Preisfindungsinstrument sei, so KBV-Chef Dr. Andreas Gassen. mehr »

Medizin vor Ökonomie - Kodex soll Prioritäten klarmachen

Medizinische Fachgesellschaften treten gegen die Ökonomisierung der Medizin an – mit einem Kodex. mehr »