Hessen drückt auf die Tube, Niedersachsen schaut aus der ersten Reihe zu und Berlin wartet auf Brandenburg: Beim Hauptstadtkongress wurden unterschiedliche Transformationspfade in eine neue Krankenhausstruktur debattiert.
Die Haltung zur Suizidassistenz hat sich seit einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts weiterentwickelt. Eine Initiative aus dem Bundestag will verhindern, dass Menschen unter Druck gesetzt werden, ihr Leben zu beenden.
Telematikinfrastruktur zu haben ist das eine, selbige aber auch zu nutzen, etwas ganz anderes. Wichtig ist, weniger auf eventuelle Installationsmühen zu schauen, als auf die Arbeitserleichterungen.
Unter der Überschrift „AMNOG 2.0“ diskutieren Fachleute über mögliche Anpassungen bei der frühen Nutzenbewertung. Wie der Umbau aussehen kann, war Gegenstand einer Diskussionsrunde beim diesjährigen Hauptstadtkongress.
Auch wenn Gesundheitsministerin Nina Warken standhaft bleiben will: Ihr Beitragssatzstabilisierunggesetz sorgt weiter für Kritik aus allen Richtungen. Bewegung scheint es bei einer Maßnahme zu geben, die die Pharmahersteller betrifft.
Die reformierte Gebührenordnung soll 2028 an den Start gehen. Jetzt hat das Bundesgesundheitsministerium eine Plausibilitätsprüfung der Berechnungsgrundlagen beauftragt – und auch die Ärzteschaft braucht noch Vertrauen in die neue Systematik.
Sexuelles Fehlverhalten oder Machtmissbrauch in Klinik und Praxis sind bekannte Phänomene, Vorkommnisse der jüngsten Zeit haben die Wahrnehmung allerdings spürbar erhöht. Was ist jetzt zu tun?
MVZ-Strukturen gelten häufig als Erfolgsmodell gegen den Ärztemangel. Warum sie in der Dermatologie mittlerweile Standard sind und wie ein regionales Gesundheitszentrum in Niedersachsen die Versorgung auf dem Land sichert, zeigte ein Panel auf dem Hauptstadtkongress.
Patienten zur richtigen Zeit am richtigen Ort angemessen zu versorgen – das hat in Deutschland noch Luft nach oben. Wie es erfolgreich laufen kann, zeigt beim Hauptstadtkongress ein Blick in andere Länder.
Die Lage des stationären Sektors spitzt sich zu. Um schwarze Zahlen zu schreiben, müsste rechnerisch mehr als jeder dritte Krankenhausstandort dichtmachen. Der neue Krankenhaus Rating Report hält aber Alternativen bereit.
Die sogenannten Heuschrecken, sprich Private Equity, im Gesundheitswesen einzudämmen, ist Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach trotz starker Worte nicht gelungen. Also gehen die Diskussionen weiter.
Mitarbeiterkommunikation und Lösungen aus der Schublade – das sind nur einige Ideen, die das Gesundheitssystem resilienter machen sollen. Grundsätzlich gilt: Regelmäßiges Training ist die beste Vorbereitung.
Welche Patienten werden priorisiert? Wann ist die zivile Ärzteschaft gefordert? Für den Kriegsfall ist das deutsche Gesundheitssystem noch nicht final gerüstet, aber es gibt Ideen und Lösungen.
Primärversorgungszentren im Projektstatus gibt es viele. Die Hürden für die Etablierung in der Regelversorgung sind hoch, hieß es beim Hauptstadtkongress. Vermisst werden insbesondere Klarstellungen des Bundesgesetzgebers.
Um die Prävention bei Hochaltrigen ist es noch schlechter bestellt, als ohnehin schon in der Gesamtbevölkerung. Eine Aufgabe, die aber nicht nur Ärzten und Kassen obliegt.
Gesundheitsministerin Nina Warken und ihre niederländische Amtskollegin Sophie Hermans stellen beim Hauptstadtkongress ihre Reformagenden vor. Es gibt Gemeinsamkeiten, Unterschiede – und das Megathema resilientes Gesundheitswesen.
Die Zusatzhonorare für die rasche Terminvermittlung wirken nicht, so die Bundesregierung. Basis für die geplante Kürzung ist ein Bericht des Bundesrechnungshofs. Doch der habe falsch gerechnet, behauptet der Verband BMVZ.