Ärzte Zeitung, 02.02.2005

Diebische Hypnotiseure

Ein tiefer Blick in die Augen eines Passanten, und schon ist es geschehen: Diebische Hypnotiseure bringen in der russischen Hauptstadt Moskau jedes Jahr hunderte Menschen um ihr Geld, wie die Zeitung "Moscow Times" gestern berichtete. Zumeist seien es Frauen, die mit starrem Blick und unablässigem Gerede Passanten dazu verleiteten, auf offener Straße ihre Geldbörse zu öffnen.

Die Hypnose, so die Polizei, halte bei manchen Opfern so lange an, daß sie in Trance die Gauner mit zu sich nach Hause nehmen und ihnen dort ihr Erspartes aushändigen.

Experten schätzen, daß in Moskau pro Jahr 300 bis 400 Menschen durch die Diebe zu Schaden kommen. Neben dem stechenden Blick mache auch ihr intensives Gebrabbel oder die Drohung, Angehörige mit einem Fluch zu belegen, die Opfer willenlos. (dpa)

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