Ärzte Zeitung, 25.05.2012

Fundsache

Handy statt Zahnbürste

Der Mensch braucht lebensnahe Vergleiche, um das Ausmaß von Veränderungen einschätzen zu können. Beispiel: "Das Trümmerfeld ist so groß wie vier Fußballplätze" -  diese Größe ist klar.

Um zu verstehen, wie sehr sich die Welt digitalisiert, ist der folgende Vergleich hilfreich: "Es gibt weltweit mehr Mobiltelefone als Zahnbürsten." Oder: "An einem Tag werden weltweit doppelt so viele Smartphones verkauft wie Babys geboren."

Diese Erkenntnisse stammen nicht aus UN-Berichten oder von Globalisierungskritikern. Nein, der Software-Konzern SAP will Aktionären erklären, wie sehr sich die Welt verändert hat.

Im mobilen Zeitalter müssen sich Mensch und Technik aber noch aneinander gewöhnen. So wird ein Smartphone lernen müssen, wie Kinder lachen. Aber wird der Mensch je lernen, wie das Handy ihm die Zähne putzt? Verrückte, neue digitale Welt. (bee)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3203)
Organisationen
SAP (102)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Das ist bei einer Datenpanne zu tun

Bei einem Datenleck in der Praxis sind Inhaber nach der Datenschutzgrundverordnung verpflichtet, dies zu melden. Wem und wie, das erläutern Medizinrechtler. mehr »

Urologen befeuern Diskussion um Herztoddiagnostik

Die Deutsche Gesellschaft für Urologie fordert große Reformen bei der Organspende. DGU-Präsident Professor Paolo Fornara erläutert im Interview, welche Neuregelungen seiner Meinung nach dringend nötig sind. mehr »