Ärzte Zeitung online, 23.09.2013

Fukushima

Japans Premier lässt letzte Reaktoren stilllegen

TOKIO. Japans Premierminister Shinzo Abe hat die Stilllegung der letzten beiden Reaktoren der Atomruine in Fukushima angeordnet.

Der Regierungschef gab die Anweisung bei einer Inspektion des Katastrophenkraftwerks im Nordosten des Landes, wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Donnerstag berichtete.

Die Reaktoren Nummer 5 und 6 hatten nach Angaben der Betreiberfirma Tekyo Electric Power Company (Tepco) durch das Erdbeben und den Tsunami vom 11. März 2011 kaum Schaden genommen.

Die Reaktoren waren zum Unglückszeitpunkt nicht am Netz, seither auch nicht in Betrieb. Tepco hatte bereits zwei Monate nach der Katastrophe entschieden, die beschädigten Reaktorblöcke 1 bis 4 aufzugeben.

Der Betreiber kämpft dort vehement mit Lecks von radioaktiv verstrahltem Wasser. Im März 2011 war es in drei der sechs Reaktoren zu Kernschmelzen gekommen.

Seitdem sind Hunderte Tonnen verstrahltes Kühlwasser ausgetreten. Er sei verantwortlich dafür, dass das Problem gelöst werde, betonte Abe. (dpa)

Topics
Schlagworte
Japan (439)
Personen
Shinzo Abe (27)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Deutsche ernähren sich schlecht

Tödliche Infarkte und Schlaganfälle durch schlechte Ernährung: Deutschland nimmt hier unter den Ländern mit westlichem Lebensstil einen traurigen Spitzenplatz ein. mehr »

Verändern schon wenige Joints das Gehirn?

Bei Jugendlichen, die nur ein bis zwei Mal Cannabis geraucht haben, sind Hirnveränderungen entdeckt worden. Diese könnten eine Angststörung oder Sucht begünstigen. mehr »

„Opioide niemals als Add-on-Therapie!“

Für die Dauertherapie bei mittleren bis starken Schmerzen gibt es keine verträglicheren Analgetika als retardierte Opioide, betont Schmerzmediziner Norbert Schürmann. Daneben kritisiert der Schmerzexperte die Fixiertheit auf Morphin. mehr »