Ärzte Zeitung, 19.11.2010

TIPP DES TAGES

Ohne Einwilligung geht nichts

Bevor Hausärzte Befundberichte an mitbehandelnde Fachärzte weiterleiten, sollten sie beim Patienten eine schriftliche Einwilligungserklärung einholen. Denn fehlt die Erklärung, vertoßen sie offiziell gegen ihre ärztliche Schweigepflicht.

Dabei lässt sich das Problem unkompliziert lösen. Hausärzte können sich eine einmalige Erklärung unterzeichnen lassen, in der der Patient zustimmt, dass nach Paragraf 73 Abs. 1 b Satz 1 SGB V der Arzt die Behandlungsdaten und Befunde weitergeben und anfordern darf.

Topics
Schlagworte
Tipp des Tages (496)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Fehldiagnose lässt "Thrombophilie"-Patientin zittern

Bei einer Frau mit Venenthrombose wurde eine Thrombophilie-Diagnostik vorgenommen. Der Verdacht erhärtete sich und bescherte ihr angstvolle Wochen. mehr »

Schärfe und Säure kurbeln das Immunsystem an

Was wir essen, beeinflusst maßgeblich, wie gut die Immunabwehr im Speichel funktioniert. Das haben Münchener Forscher untersucht. mehr »

Was tun gegen sexuelle Belästigung?

Anzügliche Bemerkungen, obszöne Witze, schlüpfrige Mails bis hin zu Berührungen: Sexuelle Aufdringlichkeit gehört auch in Praxen und Kliniken manchmal zum Alltag. Statt die Belästigungen zu ignorieren, sollten sich Betroffene wehren - dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. mehr »