Ärzte Zeitung, 17.06.2008

Weniger Schüler, weniger Unfälle in der Schule

BERLIN (dpa). Die Unfallgefahr in der Schule ist im vergangenen Jahr geringer geworden. Das ergibt sich aus der Bilanz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, die der Hauptgeschäftsführer Joachim Breuer für das vergangene Jahr kürzlich vorgestellt hat.

In Schulen, Kindertagesstätten und Universitäten sank die Unfallquote danach leicht auf 73,3 (2006: 73,6). An manchen Schulen erhöhten allerdings zunehmend Gewalt und eingeschränkte Bewegungsfähigkeiten der Schüler die Unfallgefahr, sagte Breuer.

Die rückläufige Zahl der Schüler führe dazu, dass auch weniger Unfälle gemeldet werden, erklärte Breuer. Unfall-Schwerpunkte in den Schulen seien der Pausenhof und die Sporthalle. In der Unfall-Prävention sollte daher auch der Schulsport gefördert werden, damit Kinder und Jugendliche ihre motorischen Fähigkeiten verbessern. Die Zahl der gemeldeten Unfälle auf dem Schulweg ging vor allem wegen des milden Winters um 9,5 Prozent auf fast 113 000 zurück. 57 davon endeten allerdings tödlich.

Topics
Schlagworte
Schule (682)
Personen
Joachim Breuer (37)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Tumorpatienten bei Schmerztherapie unterversorgt

Viele Krebskranke erhalten keine adäquate Schmerztherapie. Das hat eine erste Analyse der Online-Befragung "PraxisUmfrage Tumorschmerz" ergeben. mehr »

ADHS-Arznei lindert Apathie bei Alzheimer

Eine Therapie mit Methylphenidat kann die Apathie bei Männern mit leichter Alzheimerdemenz deutlich zurückdrängen. mehr »

Zehn Jahre "jünger" durch Sport

Wer Sport treibt, ist motorisch gesehen im Schnitt zehn Jahre jünger als ein Bewegungsmuffel. mehr »