Ärzte Zeitung, 01.08.2008

Drogenbeauftragte wollen absolutes Rauchverbot

BERLIN (dpa). Der Streit über Ausnahmen vom Rauchverbot in kleinen Kneipen ist nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts wieder voll aufgeflammt. Immer mehr Politiker fordern ein striktes Rauchverbot in kleinen Gaststätten.

"Es darf keine weitere Lockerung geben", sagte SPD-Fraktionsvize Ulrich Kelber am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Auch die Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), und der Unionsfraktion, Maria Eichhorn (CSU), verlangten ein striktes Verbot.

Die nordrhein- westfälische Landesregierung setzt dagegen auf Sonderregelungen für Eckkneipen. Das Bundesverfassungsgericht hatte am Mittwoch in einem Grundsatzurteil das Rauchverbot für kleine Kneipen gekippt. Die Eckkneipen dürften nicht gegenüber größeren Gaststätten benachteiligt werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Weniger Kardiologen = mehr Herztote?

In Bundesländern mit weniger niedergelassenen Kardiologen sterben mehr Patienten an Herzerkrankungen, so der aktuelle Herzbericht. mehr »

Fehlerquelle Datenschutzerklärung

Die meisten Praxis-Websites von Haus- und Fachärzten erfüllen nicht die gesetzlichen Anforderungen. Das legt eine aktuelle Studie nah. mehr »

Nach einem Hörsturz ist das Schlaganfallrisiko erhöht

Nach einem Hörsturz haben Patienten ein erhöhtes Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. In einer südkoreanischen Studie war dies kontinuierlich über einen elfjährigen Nachbeobachtungszeitraum festzustellen. mehr »