Ärzte Zeitung, 17.11.2009

Medizin boostert die Wirtschaft

BERLIN (af). Der Beitrag der Gesundheitswirtschaft zu Wachstum und Beschäftigung ist um rund 30 Prozent größer als bisher angenommen. Das geht aus einer in ihrer Art weltweit bislang einmaligen Forschungsarbeit der Unternehmensberatung Roland Berger, der Technischen Universität Berlin und der Beratungsgesellschaft für angewandte Systemforschung Basys im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums hervor.

Auf der Basis von Daten aus 2005 hat der Wirtschaftszweig in Deutschland demnach rund 378 Milliarden Euro umgesetzt. Das waren 7,8 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung in Deutschland. 5,4 Millionen Menschen waren in der Gesundheitswirtschaft tätig.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt Ältere nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Mit diesem Ergebnis überrascht die ASPREE-Studie. mehr »

Einige Frauen sind besonders dufte

Für Männer-Nasen riechen einige Frauen besser als andere. Das hängt mit der Fortpflanzung zusammen, berichten Forscher aus der Schweiz. mehr »

Mysterium Blasenschmerz-Syndrom

Bis zu 60 Mal am Tag auf die Toilette: Die interstitielle Zystitis, auch Blasenschmerz-Syndrom genannt, ist wenig bekannt. Die deutschen Urologen haben nun erstmals Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie herausgebracht. mehr »