Ärzte Zeitung, 02.04.2011

In Thüringen sehen Kinder im Schnitt 145 Minuten fern

WEIMAR (ras). Kinder in Thüringen im Alter von drei bis 13 Jahren verbringen durchschnittlich täglich 145 Minuten vor dem Fernseher - länger als alle anderen Kinder in Deutschland.

Dies ist das Ergebnis einer Sonderstudie vom media control im Zeitraum von Januar bis September 2010. Mit in der Spitzengruppe beim Fernsehkonsum liegen Brandenburg (118 Minuten), Sachsen-Anhalt (118 Minuten) und Sachsen (109 Minuten).

Kinder im Saarland (von 111 auf 98) und in Hamburg (von 100 auf 82 Minuten) haben dagegen ihre Fernsehzeiten reduzieren können.

Auffällig ist bei dieser Statistik, dass der Trend hin zu besonders langen Fernsehzeiten primär auf die neuen Bundesländer zutrifft, sagte Dr. Monica Niehaus, Pressesprecherin des Landesverbandes Thüringen im Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte.

Ein Grund hierfür könnte sein, dass die Arbeitslosenquote in den östlichen Bundesländern höher ist. Das daraus resultierende Mehr an Freizeit der Eltern sowie mangelnde alternative Freizeitangebote gerade auf dem Land könnten Faktoren sein, die den Fernsehkonsum auf neue Rekordhöhen getrieben haben.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Gala mit Herz und Verstand

Mit einer festlichen Gala hat Springer Medizin pharmakologische Innovationen und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Preisträger vermittelten Hoffnung auf Heilung und auf Hilfe, hieß es am Donnerstagabend. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der deutschen pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »