Ärzte Zeitung, 25.05.2011

Therapeuten kritisieren Glückspielvertrag

BERLIN (sun). Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) hat den Glückspielvertrag der Bundesländer als zu kurz gesprungen kritisiert. An einigen Punkten gehe dieser "nicht weit genug".

Um das Suchtrisiko ausreichend zu begrenzen, müsse ein komplettes Werbeverbot für Glückspiele durchgesetzt werden. Zudem müssten die Strafen für Banktransaktionen beim Internetglückspiel ausgeweitet werden.

Nicht-staatliche Wettanbieter dürften keine Lizenzen erhalten. Nach Schätzungen der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans (FDP), sind 400.000 Deutsche spielsüchtig.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Rätselhafter Demenz-Rückgang

Eine US-Studie deutet erneut auf eine fallende Demenz-Inzidenz, und zwar besonders in Geburtsjahrgängen ab 1925. Wisssenschaftliche Erklärungen für die Beobachtung fallen schwer. mehr »

Immuntherapie gewinnt an Stellenwert in der MS-Therapie

Die Therapieoptionen bei Multipler Sklerose (MS) haben sich erweitert. Neue Substanzen werden daher auch in die aktualisierten Leitlinien Einzug halten. mehr »

Polarisierung – Chance für das Parlament

Gesundheitspolitik in Zeiten der großen Koalition – das stand für die fehlende Konkurrenz der Ideen. Der Souverän hat die Polarisierung gewollt. Das ist eine Chance für die Demokratie. mehr »