Ärzte Zeitung, 02.06.2011

Koalition will Diskriminierung beenden

BERLIN (sun). Mit dem geplanten Versorgungsgesetz will die schwarz-gelbe Koalition die Diskriminierung eingetragener Lebenspartnerschaften - in drei Punkten - beenden.

Künftig sollen auch Lebenspartner bei einer Praxisnachfolge berücksichtigt werden können. Bisher galt dieses Recht lediglich für Ehegatten und Kinder. Darüber hinaus sollen Lebenspartner bei Anträgen auf Hinterbliebenenrente Ehepartnern gleichgestellt werden.

Bisher waren in der Wartezeit auf eine Hinterbliebenenrente ausschließlich die Ehegatten beitragsfrei. Zudem soll der Zugang zu einer nicht geöffneten Betriebskrankenkasse auch für Lebenspartner möglich werden.

"Auch Ärztinnen und Ärzte, die in einer Lebenspartnerschaft Verantwortung füreinander leben, haben ein Recht auf Gleichstellung", sagte CDU-Politiker Jens Spahn der "Ärzte Zeitung". Dem trage die Politik in den Regelungen des Ärzterechts Rechnung.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Kinderschutzhotline - Heißer Draht zu Ärzten

Über den Verdacht auf Kindesmissbrauch sprechen, ohne die Schweigepflicht zu verletzen: Das ermöglicht seit 2017 die Medizinische Kinderschutzhotline - eine Zwischenbilanz. mehr »

Hypertonie vor 40. Lebensjahr ist riskant

Junge Erwachsene, die einen erhöhten Blutdruck gemäß den US-amerikanischen Leitlinien von 2017 entwickeln, haben ein signifikant höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse als Normotoniker. mehr »

Appell zur rationalen Antibiotika-Gabe

Anlässlich des 11. Europäischen Antibiotika-Tages rufen KBV und vdek zum rationalen Einsatz von Antibiotika bei Erkältungen und Grippe auf. mehr »