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Sachsen fördert medizinische Assistenzsysteme

DRESDEN (tt). In Sachsen werden in den kommenden Jahren medizinische Assistenzsysteme gefördert. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, sollen mit einer Richtlinie "altersgerechte Assistenzsysteme für ein gesundes und unabhängiges Leben" unterstützt werden.

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Das gilt darüber hinaus auch für "innovative Vorhaben zur Steigerung der Energieeffizienz und Reduzierung des Energieverbrauchs in Krankenhäusern und Altenpflegeeinrichtungen".

Insgesamt stünden in diesem und im kommenden Jahr rund 29 Millionen Euro zur Verfügung. Der Freistaat Sachsen beteiligt sich mit 20 Prozent an der Finanzierung, der größte Teil kommt aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung.

Gefördert werden mit dem Geld außerdem Systeme, die eine IT-gestützte Verbindung zwischen Patienten und Gesundheits- und Pflegedienstleistern ermöglichen.

Sozialministerin Christine Clauß (CDU) erklärte, dass der Freistaat mit der Richtlinie auf einen steigenden Bedarf von Assistenzsystemen reagiere. "Wir haben einen signifikant steigenden Bevölkerungsanteil älterer Menschen bei gleichzeitigem Fachkräftebedarf im Bereich der medizinischen und pflegerischen Versorgung sowie steigenden Kosten dieser Versorgung."

Förderanträge können laut einem Ministeriumssprecher von niedergelassenen Ärzten, Krankenhäusern und Pflegediensten bei der Sächsischen Aufbaubank gestellt werden. Der Höchstfördersatz liegt bei 80 Prozent.

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