Ärzte Zeitung, 19.08.2012

Selektivverträge

Welche Rolle spielt das Geld?

BERLIN (eb). Ob die für Selektivverträge bedeutenden Pay for Performance-Ansätze greifen, lässt sich bislang nicht nachweisen.

Dies geht aus einem am Freitag veröffentlichten Gutachten hervor, das das BQS-Institut für Qualität und Patientensicherheit im Auftrag des Gesundheitsministeriums erstellt hat.

Nicht eindeutig nachweisen ließ sich demnach, inwieweit finanzielle Anreize den Erfolg von in Selektivverträgen organisierten Projekten beeinflussen.

Trotz der mangelnden Evidenz herrsche in Deutschland die Ansicht, dass Pay for Performance künftig eine größere Rolle spielen werde, so das Gutachten.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alltags-Chemikalien schaden dem Sperma

In einer Studie an Spermien haben Forscher schädliche Effekte von Alltagschemikalien festgestellt. Problematisch: Die Einzelstoffe potenzieren ihre Wirkung gegenseitig. mehr »

Nervenärzte schlagen Alarm

Der Spitzenverband ZNS ist besorgt: Die Versorgung von Demenz-, Parkinson- und Schlaganfallpatienten gerate in Gefahr, warnen die Nervenärzte. mehr »

Das läuft falsch bei der Diabetes-Vorsorge

Viele Versuche, Diabetes und Adipositas vorzubeugen, sind zum Scheitern verurteilt: Gesundheitstage an Schulen und eine Zuckersteuer gehören dazu. Diabetes-Experte Prof. Stephan Martin würde die Ressourcen anders verteilen. mehr »