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Gesundheitsreport der DAK

Fast jeder Vierte sieht sich im Job durch Hitze stark belastet

Immer mehr Arbeitnehmer klagen über Probleme durch sommerliche Hitzewellen. Laut DAK hat das Folgen für die Wirtschaft. Welche Berufsgruppen besonders betroffen sind und welche Probleme auftreten.

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Ein Thermometer kratzt an den 40 Grad Celsius.

Von Hitze im Beruf Betroffene leiden vor allem unter Abgeschlagenheit und Schlafproblemen (je 68 Prozent), Kreislaufbeschwerden (65 Prozent) und Kopfschmerzen (50 Prozent).

© Frank Rumpenhorst/dpa

Hamburg. Laut dem Gesundheitsreport 2024 der Krankenkasse DAK-Gesundheit schränken Hitzewellen die Arbeitsfähigkeit der Deutschen ein. 23 Prozent der Beschäftigten fühlten sich bei Hitze stark belastet, 69 Prozent erführen eine Leistungseinschränkung, wie die DAK am Freitag in Hamburg mitteilte. Insgesamt habe fast jeder Fünfte zudem Gesundheitsprobleme durch hohe Temperaturen benannt.

Laut dem Report „Gesundheitsrisiko Hitze. Arbeitswelt im Klimawandel“ sind besonders Pflegekräfte und Handwerker betroffen. Für Bericht hatte das IGES-Institut im Auftrag der DAK Werte von 2,4 Millionen erwerbstätigen Versicherten ausgewertet und über 7.000 Personen befragt.

Hitze sei das größte durch den Klimawandel bedingte Gesundheitsrisiko in Deutschland, so die Kasse. Dagegen seien gezielte Maßnahmen und Aufklärung nötig. „Unser Report zeigt alarmierend, wie Hitzewellen bereits jetzt die Arbeitsbedingungen beeinflussen und sich auf Wohlbefinden, Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten auswirken“, erklärte DAK-Vorstandschef Andreas Storm.

Mehr als zehn Millionen Menschen in Deutschland betroffen

Laut DAK ergeben die 23 Prozent der durch Hitze Belasteten eine Gesamtzahl von über zehn Millionen Menschen im Land. Bei Erwerbstätigen über 50 Jahren erlebten rund 29 Prozent eine starke Belastung, bei chronisch kranken Personen 35 Prozent. Unter Pflegekräften sei die Zahl der stark belasteten mit 49 Prozent mehr als doppelt so hoch wie der Durchschnitt. Im Baugewerbe und bei Handwerkern seien es 28 Prozent.

Langes Arbeiten bei außerordentlich hohen Temperaturen schränke die eigene Leistung ein. So gab die Hälfte der Beschäftigten an, nicht so produktiv zu sein (53 Prozent). Viele berichteten von Konzentrationsschwäche (42 Prozent) oder Gereiztheit (13 Prozent). Pflegekräften nannte diese Auswirkungen erneut häufiger.

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Gesundheitliche Probleme durch Hitze äußern sich laut DAK unterschiedlich. So litten Betroffene vor allem unter Abgeschlagenheit und Schlafproblemen (je 68 Prozent), Kreislaufbeschwerden (65 Prozent) und Kopfschmerzen (50 Prozent). Da fast jeder fünfte Beschäftigte gesundheitliche Folgen angab, nehme Hitze auch Einfluss auf Krankenstand. Das wirke sich deutlich auf die Produktivität aus, hieß es. (KNA)

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