Ärzte Zeitung, 16.02.2016

Onlinesucht

Virtuelle Selbsthilfe für Jugendliche

FRANKFURT/MAIN. Für Eltern, die über eine mögliche Internetsucht ihrer Kinder besorgt sind, steht das virtuelle Selbsthilfeprojekt webC@RE zur Verfügung. Es bietet eine Eltern-Selbsthilfegruppe sowie einen Selbsttest für die Betroffenen: Auf www.hls-webcare.org können Jugendliche eine Einschätzung erhalten, ob der eigene Medienkonsum tatsächlich besorgniserregend ist.

"Kinder und Jugendliche haben durch den Test die Chance, ihr Verhalten selbst zu reflektieren", heißt es. webC@RE ist eine Kooperation der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen und der Techniker Krankenkasse in Hessen. Laut TK-Daten glauben 17 Prozent der hessischen Eltern, dass ihr Kind durch die lange Zeit im Internet Familie, Freunde und Hobbys vernachlässigt. (jk)

Betroffene Eltern erhalten Informationen bei Patrick Durner, E-Mail: pd@hls-online.org

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Unterwegs mit dem ADAC-Ambulanzjet

Wer auf Auslandsreisen krank wird, der ist froh, wenn schnelle Hilfe naht. Besonders zügig geht das mit einem Ambulanzjet - etwa vom ADAC. mehr »

Ein Besuch auf der Messe "Medicare Taiwan"

Taiwans Medizintechnikunternehmen gelten als Powerhouse - und sie suchen den Schulterschluss mit internationalen Partnern. Die "Medicare Taiwan" ist DER Branchentreff – ein Fachmessebesuch in Taipeh. mehr »

Extra-Vergütung für offene Sprechstunden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen. Die zusätzliche Vergütung soll es auch dann geben, wenn Ärzte Termine über die Terminservicestellen annähmen.. mehr »