Ärzte Zeitung, 30.08.2016
 

Unionsfraktion

Michalk will 2017 nicht mehr antreten

BERLIN. Die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Maria Michalk will sich bei der Bundestagswahl 2017 nicht mehr um ein Mandat bewerben. Als Grund gab Michalk ihr Alter an. Sie wird im kommenden Jahr 67.

Michalk gehört dem Bundestag seit 2002 an. Sie holte mit 49,2 Prozent der Stimmen bei der vergangenen Wahl das Direktmandat im Wahlkreis Bautzen 1. Zuvor hatte die Politikerin für wenige Monate im Jahr 1990 der ersten frei gewählten Volkskammer der DDR angehört. 1991 zog sie als Nachrückerin für Hans Geisler erstmals in den Bundestag ein. Als Sorbin habe sie sich auch als Interessenvertreterin von Minderheiten verstanden. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wie Grippeviren ihr Erbgut steuern

Forscher haben nachgewiesen, wie Gene von Influenza-A-Viren an- und abgeschaltet werden. Die Erkenntnisse sollen die Entwicklung neuer Therapien vorantreiben. mehr »

6000 Euro Strafe für Informationen über Abtreibung

Wegen unerlaubter Werbung für Schwangerschaftsabbrüche hat das Amtsgericht Gießen am Freitag eine ortsansässige Allgemeinärztin zu 6000 Euro Geldstrafe verurteilt. mehr »

Mehr Transparenz soll die Wogen der SPRINT-Studie glätten

Der Streit um die SPRINT-Studie hält an. Im Fokus steht die genutzte Methode der Praxisblutdruckmessung, um die sich Gerüchte rankten. Jetzt hat die SPRINT-Gruppe für mehr Transparenz gesorgt. mehr »